Künstliche Intelligenz und die HoloLens 2 – Computer sind schnell, aber nicht unbedingt schlau. Echte künstliche Intelligenz, wie sie in der Science Fiction zu sehen ist, lässt sich nur schwer realisieren. Dennoch begegnen uns schon heute zahllose KI-Anwendungen, die meist unbemerkt unseren Alltag bereichern.

Was bedeutet Künstliche Intelligenz genau?

Artificial Intelligence oder AI, wie KI im englischen Sprachraum bezeichnet wird, stellt den Versuch dar, einem Computer menschliches Denken und Lernen beizubringen, um echte Intelligenz künstlich nachzubauen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass wir es immer mit superintelligenten Megacomputern zu tun haben. Im Alltag begegnen uns AI und KI bereits heute in vielen Bereichen, ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind.

KI ist im Alltag bereits angekommen

Wenn der Saugroboter die Wohnung reinigt, nutzt er dazu Künstliche Intelligenz, um effizienter zu werden. Er lernt nach einer Weile, die Eigenheiten der Wohnung und mögliche Hindernisse zu erkennen oder bestimmte Bereiche absichtlich zu meiden (etwa den Fressnapf des Hundes). Auch unsere Sprachassistenten und Internetbrowser versuchen, durch fortgesetztes Lernen besser zu werden und die persönlichen Vorlieben der Nutzer eigenständig zu erkennen und vorherzusagen.

Gezieltes Marketing wird dadurch immer präziser. Die Praxis zeigt, dass dies nicht immer gelingt, etwa bei der Vorhersage des Musikgeschmacks oder der nächsten Empfehlung für einen spannenden Film. Aber in den letzten Jahren werden die Fortschritte auf dem Gebiet der KI und des Machine Learning immer größer.

Künstliche Intelligenz

Echte KI erfordert viel Rechenleistung

Künstliche Intelligenz und die HoloLens 2 ist ein großer Schritt von Microsoft. Bei der Echtzeit-Interpretation von Bewegungen, der Erkennung von Objekten und der Darstellung von 3D-Hologrammen, die mit diesen Objekten korrespondieren müssen, reicht die Rechenleistung eines einzelnen Hauptprozessors oft nicht mehr aus.

Auch die Auslagerung von Rechenpower in die Cloud ist aufgrund der Verzögerungen bei der Datenübertragung für echte KI-Reaktionen nicht zielführend. Daher haben die Entwickler bei der HoloLens 2 auf einen dezidierten KI-Prozessor gesetzt, der sich, ähnlich wie eine Grafikkarte im PC, nur um diese eine Aufgabe kümmert.

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Machine Learning und KI in Aktion

Schließlich ist es bei einem Produkt wie einer echten Mixed Reality Brille nicht nur wichtig, dass reale und digitale Objekte optisch gut aussehen, sondern dass auch ihre Eigenschaften in der Interaktion real abgebildet werden. Wird zum Beispiel eine digitale Blumenvase auf einem echten Tisch dargestellt, muss der Computer wissen, wo der Tisch aufhört und was passiert, wenn die Vase über die Tischkante hinaus bewegt wird. Sie darf also weder einfach durch den Tisch fallen noch in der Luft schweben. Dieses einfache Beispiel zeigt, dass die Künstliche Intelligenz ständig Entscheidungen treffen muss und aus Erfahrungen lernt. Das gilt auch für Anpassungen an die Vorlieben der jeweiligen Nutzer.

Die Rolle von KI bei der Digitalisierung

Der Spielraum für Fehler ist bei einer Künstlichen Intelligenz je nach Einsatzbereich natürlich unterschiedlich groß. Während es bei einer einfachen Möbelpräsentation keine realen Auswirkungen hat, wenn die Couch zur Hälfte in der Wand versinkt, kann sich das System beim autonomen Fahren im echten Straßenverkehr keine Fehler leisten. Daher wird es auch noch einige Zeit dauern, bis wir tatsächlich mit vollautonomen Fahrzeugen unterwegs sein werden.

KI

HoloLens 2

Wesentlich früher wird das Thema KI aber unseren Alltag in anderen Bereichen verändern. So können uns KI-Systeme uns wirkungsvoll unterstützen. In Krankenhäusern und Pflegeheimen kann KI durch Überwachung der Raum- und Körpertemperatur Rückschlüsse auf eine mögliche Dehydrierung von Menschen ziehen und einen entsprechenden Alarm auslösen. Bei der Qualitätssicherung in der industriellen Produktion können AI und Deep Learning-Systeme Probleme frühzeitig erkennen oder sogar voraussagen, bevor sie eintreten.

Derartige Anwendungen machen KI auch für den Mittelstand interessant, der sich zumeist noch seltener mit den Vorteilen der neuen Technologie auseinandersetzt. Mit der HoloLens2 lassen sich viele Anwendungen und Prozesse nicht nur verbessern, sondern auch kosteneffizient um KI-Funktionalität ergänzen.

Fragen und Antworten zu Künstliche Intelligenz und die HoloeLens 2

Social Media, Smart-Home-Geräte, Google Search und Digitale Sprachassistenten sind nur wenige Beispiele die zeigen, dass KI längst Eingang in unseren Alltag gefunden hat.

Bei  Plansysteme erhältst du die HoloLens 2 und wir helfen dabei, die passende Softwarelösung für die angegebenen Anforderungen zu entwickeln.