Digitale Technologien für Unternehmen unterliegen einem stetigen Wandel. Doch viele Firmen behalten ihre alten Systeme und Verfahrensweisen trotz dieses Wissens bei. Durch das veraltete IT-Management wird der Fachkräftemangel gefördert, denn je mehr erfahrene User aus dem Berufsleben scheiden oder das Unternehmen anderweitig verlassen, desto größer wird der Handlungsdruck. Studien zeigen, dass eine Softwarelösung mit AR und der Hololens 2 dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken könnte – wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Wie der Fachkräftemangel IT Deutschland lähmt

Der sogenannte Fachkräftemangel IT bezeichnet die Nachwuchskrise im digitalen Bereich, der vor allem Unternehmen und Institutionen trifft, die sich lange Zeit auf veralteten IT-Strukturen ausgeruht haben. So gibt es Unternehmen, die seit Jahren oder Jahrzehnten auf eine veraltete Datensicherungsstruktur oder völlig obsolete Betriebssysteme setzen, die nur noch wenige Fachkräfte in der Firma beherrschen. Scheiden diese aus und ist noch keine neue Lösung gefunden, droht dem Unternehmen unter Umständen ein Kollaps, zumal eine Portierung auf neue Systeme nur selten problemlos möglich ist. Doch es muss gar nicht immer so dramatisch sein.

Selbst wenn neue Technologien implementiert werden, bedarf es entsprechender Fachkräfte, die sich mit den Besonderheiten des Unternehmens ebenso auskennen wie mit der neuen Technologie. Dieses Wissen weiterzugeben, ist im Einzelfall aber zeitaufwändig und nicht immer praktikabel – und nach dem Ausscheiden der Fachkraft nicht mehr reproduzierbar. Lässt sich als Lösung gegen den Fachkräftemangel Augmented Reality einsetzen? Studien zeigen, dass fast 75 Prozent der deutschen Unternehmen den Einsatz von Virtual und Augmented Reality planen oder bereits implementieren [Quelle: https://www.ptc.com/de/resources/augmented-reality/report/ar-vr-studie/]. Rund ein Drittel der der Firmen setzen dabei auf Anwendungen für Remote Assistance, die besonders bei der Anleitung und Ausbildung geringer qualifizierter Kräfte hilfreich sind.

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Einfluss der HoloLens 2 auf die mangelnden Fachkräfte

Die HoloLens 2 ist die verbesserte Version der von Microsoft ursprünglich für den Gaming-Sektor entwickelten Datenbrille. Doch inzwischen geht der Anwendungsbereich für VR und AR-Entwicklungen längst über Spieleentwicklung hinaus. Zahlreiche Firmen setzen bereits heute auf die Verwendung der Hololens 2 bei der Entwicklung von Produkten in der Industrie, bei Anwendungen im Handwerk oder der Ausbildung und Anleitung von Mitarbeitern im Innen- und Außeneinsatz. Besonders auf letzterem Gebiet macht sich die Datenbrille besonders gut, denn in Zeiten des Fachkräftemangels ist der Service vor Ort beim Kunden ein häufig auftretendes Problem, das insbesondere IT-Dienstleister betrifft.

Kommt beispielsweise ein Mitarbeiter zu einem Unternehmen, das eine ältere IT-Struktur verwendet, mit der sich nur eine bestimmte Fachkraft auskennt, kann diese den Neuling problemlos über die Datenbrille durch alle notwendigen Schritte führen. Dies ist sowohl in Echtzeit möglich als auch über eine intelligente Softwarelösung mit AR und der Hololens 2. So kann eine erfahrene Fachkraft ihre Erfahrungen und exakte Anleitungsschritte aufzeichnen, während die Informationen nach Bedarf nicht-linear über die Software abgerufen werden können.

Vorteile der Hololens 2 im Kampf gegen die mangelnden Fachkräfte

Im Gegensatz zu linear strukturierten Video-Tutorials oder schriftlich fixierten Anleitungen, muss die ausführende Kraft sich nicht alles merken, sondern kann die jeweils relevanten Schritte immer wieder bedarfsgerecht anzeigen lassen. Sollte dies nicht ausreichen, ist aber auch eine Live-Verbindung mit der Fachkraft möglich, über die Reparaturschritte oder die Identifizierung von Problemen direkt über die Datenbrille im Remote-Verfahren geklärt werden können. Besonders hilfreich ist die Option, dass über die individuell abgestimmte Software bestimmte Elemente eines IT-Systems optisch hervorgehoben werden können, wenn der Mitarbeiter seinen Blick darauf richtet.

Die erforderlichen Diagnose- und Reparaturanweisungen erfolgen Schritt für Schritt und sind somit auch für geringer qualifizierte Kräfte umzusetzen. Statt nun für alle Bereiche zahlreiche Fachkräfte vorhalten zu müssen, die es unter Umständen gar nicht (mehr) am Arbeitsmarkt gibt, kann eine einzelne Fachkraft mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Bedarf anleiten. Die Hololens 2 ist dabei die entscheidende Schnittstelle zwischen Informationsquelle und ausführender Kraft. Was im Handwerk schon in vielen Bereichen umgesetzt wird, lässt sich auch auf die IT-Branche anwenden.

Fazit: Fachkräftemangel in der IT ist kein unabwendbares Schicksal

Es ist in diesen Zeiten generell schwer, Fachkräfte zu bekommen. Das gilt für alle Branchen. Besonders in der IT-Branche zeigt sich aber, dass viele Unternehmen lange geschlafen haben. Während der sogenannte Silver-Tsunami, also das Ausscheiden von Fachkräften aus Altersgründen, massiv auf die Unternehmen zurollt, gibt es vor allem für ältere IT-Systeme keine nachwachsenden Fachkräfte mehr, die die Lücke füllen können. Mit Datenbrillen wie der Hololens 2 und einer individuell abgestimmten Software für Augmented Reality lassen sich viele dieser Probleme abmildern oder sogar lösen.

Die Erfahrungen älterer Mitarbeiter geht nicht mehr verloren, wenn sie zuvor in praktikable Anleitungen oder über Remote-Systeme zur Live-Anleitung integriert werden. Auf diese Weise können auch geringer qualifizierte Kräfte die Aufgaben zielgerichtet, zeitnah und korrekt ausführen. Für die Zukunft sollten Unternehmen aber gleichwohl vorsorgen und ihre IT-Systeme auf die veränderten Bedingungen anpassen. Softwarelösungen für AR und VR mit der Hololens 2 sind für die Umsetzung der Transformation die geeigneten Mittel.

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Fragen und Antworten zu – Wie kann man dem Fachkräftemangel mit AR entgegenwirken?

AR bietet die Möglichkeit weniger erfahrene Mitarbeiter vor Ort durch erfahrene Kollegen remote zu unterstützen. Zeit und Ort spielen bei der Ferninbetriebnahme keine Rolle mehr. Reise- und Unterbringungskosten können eingespart, der Fuhrpark wird auch verringert die CO2-Bilanz verbessert und damit auch das Image des Unternehmens.

AR ist den Arbeitsbereichen sinnvoll, die ressourcen- oder verschleißintensiv sind. Vor allem ist Augmented Reality überall dort nützlich, wo Bildungs- und Trainingsprozesse benötigt werden. AR hat nicht nur großes Potenzial in der Unterhaltungsbranche, sondern auch in der Forschungs-, Medizin- und Therapiebranche.

Fehlendes, spezifisch ausgebildetes Personal sei eine der größten Gefahren für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Ausschlaggebend dafür ist die alternde Bevölkerung. Gesteigerte Anforderungen an Fachkräfte wie Sondereinsätze, Überstunden und Schichtarbeit schrecken potenzielle Mitarbeiter ab.